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	<title>Anlage Eisenberg (AT) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-09T12:16:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Aquarea Club</subtitle>
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		<id>http://aquarea.smallsolutions.de/index.php?title=Anlage_Eisenberg_(AT)&amp;diff=9333&amp;oldid=prev</id>
		<title>Markus1980Wien: Beschreibung meiner Jeisha-Installation inkl. Beschreibung des Heiz-Systems.</title>
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		<updated>2026-04-08T19:55:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beschreibung meiner Jeisha-Installation inkl. Beschreibung des Heiz-Systems.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;= Referenzinstallation: Panasonic Jeisha mit Fußbodenheizung (DIY-Neubau, nur Heizung ohne Warmwasser, ohne Pufferspeicher) =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Haus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Objekt handelt es sich um einen Neubau mit einer Erdgeschoss-Bodenfläche von 14 × 6 Metern. Ein Keller ist nicht vorhanden. Baurechtlich war neben dem Erdgeschoss nur ein ausgebautes Dachgeschoss zulässig. Dachgeschoß wird NICHT durch Fußbodenheizung beheizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Außenwände und Fenster:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Die Außenwände bestehen aus 50 cm dicken Poroton-Hochlochziegeln mit ca. 2 cm Gips-Innenputz. Alle Fenster sind dreifach verglast mit Warmer Kante sowie außen liegenden Alu-Rollläden in Wandnischen. Im Wohnzimmer befindet sich eine 3 m breite dreifach verglaste Schiebetür Richtung Terrasse. Haustür und Außentür zum Lagerraum sind moderne, ca. 1 m breite und 2,30 m hohe Alu-Türen, teilweise mit Glaseinsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dach:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Der Dachstuhl ist ein Sichtdachstuhl mit 45° Satteldach-Neigung. Eingebaut sind sechs Velux-Dachflächenfenster (dreifach verglast, mit Rollläden). Die Dämmung erfolgt als Aufsparrendämmung mit 16 cm von außen. Das gesamte Dach ist als Indach-PV-Anlage ausgeführt: Auf der Dachlattung wurden Kunststoffwannen zur Aufnahme für Standard-Solarmodule montiert. Dachziegel sind keine vorhanden – die Dachfläche besteht ausschließlich aus PV-Modulen die auf die Kunststoffwannen aufgelegt und mit Halteklammern auf den Wannen festgeschraubt wurden., Zusätzlich besteht das Dach noch aus Velux-Dachfenstern sowie Verblechung an Giebel und First.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußbodenaufbau Erdgeschoss == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fußbodenaufbau erfolgt auf der vom Baumeister gegossenen Betonbodenplatte (keine Dämmung darunter) innerhalb einer Aufbauhöhe von ca. 30 cm: Das Dachgeschoß wird NICHT duruch eine Fußbodenheizung beheizt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1. Gebundene Schüttung (ca. 5 cm hoch)&lt;br /&gt;
: Darin wurden sämtliche Leitungen (Wasser und Strom) verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2. EPS-Dämmplatten (ca. 13 cm hoch, PS20)&lt;br /&gt;
: Drei Lagen im Versatz verlegt: einmal 5 cm und zweimal 4 cm dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 3. Hauptleitungen Vor- und Rücklauf&lt;br /&gt;
: Vom Aufstellort der Wärmepumpe (Außenwand) bis zum eingestemmten Heizkreisverteiler an der gegenüberliegenden Hausseite wurden zwei 32-mm-Alu-Verbundrohre (ohne Dämmung) verlegt. Dafür wurde eine Aussparung in die oberste EPS-Platte eingeschnitten. Die Rohrdurchführung durch die Außenwand erfolgte durch zwei 35-mm-Bohrungen. Im Innenbereich wurden die Rohre gebogen – ohne Fittinge, die undicht werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 4. Noppenplatten&lt;br /&gt;
: Auf der obersten EPS-Lage wurden im gesamten Erdgeschoss Noppenplatten mit integrierter 30-mm-EPS-Trittschalldämmung verlegt. Türdurchgänge wurden entweder passgenau ausgeschnitten und im nächsten Raum direkt weitergeführt oder mit speziellen Tür-Übergangsstücken versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 5. Heizkreise&lt;br /&gt;
: Vom Heizkreisverteiler wurden 16 × 2 mm Alu-Verbundrohre als Heizkreise verlegt. Alle Heizkreise sind auf ca. 100 m Länge gehalten und wurden nicht zimmerweise, sondern durchgehend in 10-cm-Abstand schlangenförmig, teilweise zimmerübergreifend, verlegt. Durch die identische Länge aller Heizkreise und zimmerübergreifende Heizkreise kann auf Stellmotoren und hydraulischen Abgleich verzichtet werden – das Haus wird gleichmäßig im Volllastbetrieb (Flow 30) beheizt. Jede Rohrbiegung wurde ausschließlich mit aufgesteckter Außen-Biegefeder ausgeführt. Die Rohre wurden in die Noppen hineingedrückt und werden durch diese in Form gehalten. Bei engen Rohrbiegungen wurden die Rohre in der Biegung zusätzlich durch Tacker-Klammern, die man sonst für das Tacker-System verwendet, auf der Noppenplatte befestigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anschluss Vor- und Rücklauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Heizkreisverteiler lagen zwei Kugelhähne mit 1-Zoll-Innengewinde bei (kein Wärmemengenzähler verbaut). In die Kugelhähne wurden 1-Zoll-Außengewinde-Fittings mit Überwurfmutter eingeschraubt. Auf die Vor- und Rücklaufrohre (32 mm) wurden Pressfittings mit 1-Zoll-Außengewinde aufgepresst und anschließend mit Überwurfmutter und Dichtung verschraubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rohrdurchführung durch die Außenmauer wurde mit einer Dichtmanschette und Flüssigkunststoff abgedichtet. Die Rohre stehen außen noch vor und werden nach dem Außenverputz auf die endgültige Länge gekürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Provisorischer Betrieb während Bauphase:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Für das Ausheizen des Estrichs wurden temporär zwei 5/4-Zoll-Außengewinde-Pressfittings auf die nach außen ragenden Rohrenden aufgepresst. Die Wärmepumpe steht provisorisch auf dem Lieferkarton neben dem Haus und ist über zwei je 1 m lange Flex-Schläuche mit 5/4-Zoll-Überwurfmuttern angeschlossen. Diese Verbindung wird beim Außenverputzen gelöst und nach Endmontage der Wärmepumpe am endgültigen Standort mit gekürzten Rohren wieder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Befüllung und Druckprüfung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Druckprüfung und gleichzeitige Befüllung wurde eine Druckprüfpumpe (ca. 85 €) verwendet. Vorgehensweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Schlauch der Druckprüfpumpe an den Vorlauf des Heizkreisverteilers anschließen; zweiten Schlauch vom Rücklauf zurück in das Wasserbecken der Pumpe hängen.&lt;br /&gt;
# Im Wasserbecken Propylenglykol (−58 °C) mit vollentsalztem Wasser im Verhältnis ca. 1:2 mischen.&lt;br /&gt;
# Heizkreise nacheinander befüllen: Pumpe solange betreiben, bis das Wasser am Rücklauf ankommt und wieder ins Becken gepumpt wird, danach weiter bis kaum noch Luft austritt.&lt;br /&gt;
# Anschließend Anlage auf Dichtheit abdrücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Estricheinbringung und Trocknungsphase ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach bestandener Druckprüfung wurde der Zementestrich eingebracht (ca 7,5 dick; bzw. 5,5 cm Überdeckung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erste Woche:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Kein Lüften – die Luftfeuchtigkeit stieg zeitweise auf nahezu 100 %.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ab der zweiten Woche:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Automatisches Lüften über die Dachflächenfenster alle 2 Stunden für 10 Minuten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ab der vierten Woche:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Start des Aufheizprotokolls (Funktionsheizen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inbetriebnahme der Wärmepumpe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Elektroanschluss:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Sowohl die Wärmepumpe als auch der integrierte Heizstab sind mit 3 × 2,5 mm²-Kabeln angeschlossen. Wichtig: Zu Beginn des Estrich-Trocknungsprogramms wurde der Heizstab für ca. 2 Stunden zugeschaltet – ohne angeschlossenen Heizstab kam es bereits nach ca. 30 Minuten zu einem Fehler. Der Heizstab ist zumindest für die Anfangsphase zwingend notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Entlüftung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Vor dem Starten des Air-Purge-Modus muss die obere Seitenklappe der Jeisha geöffnet und das Rädchen am automatischen Entlüfter um ca. 2 Umdrehungen geöffnet werden – andernfalls kann die Luft nicht entweichen und wird stattdessen wieder in den Vorlauf gepumpt. Das Air-Purge-Programm wurde mehrmals durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Estrich-Trocknungsprogramm:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Das Programm wurde auf 14 Tage mit langsamer Temperatursteigerung bis maximal 40 °C Vorlauftemperatur konfiguriert. Bei 40 °C Vorlauf wurden Ende März / Anfang April 2026 im Hausinneren Raumtemperaturen von ca. 30 °C erreicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Markus1980Wien</name></author>
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